Datenschutz, Videos und Social Media

 

Aus gegebenem Anlass: 

Warum in der Kornkammer gefilmt wird - und warum das nichts mit Überwachung zu tun hat.

Vorweg:

Wir betreiben hier keinen Geheimdienst und auch keine Casting-Show für zufällige Konzertbesucher.

Wir machen Konzerte. Events. Punkt.

Konzerte leben von Stimmung. Von Menschen. Von Licht, Lärm, Applaus, Schweiß, Gänsehaut.

Genau das versuchen wir manchmal festzuhalten – mit ein paar Fotos oder kurzen Videos.

Warum wir das tun (ganz ehrlich):

Weil man heute ohne Online - Sichtbarkeit schlicht gar nicht mehr stattfindet.

Ein Veranstaltungsraum, der nichts zeigt, was hier passiert, ist im Internet unsichtbar.

Und Unsichtbarkeit zahlt leider weder Miete noch Gagen noch Technik.

Fotos und Clips helfen uns:

• zu zeigen, was hier abgeht,

• Künstler:innen sichtbar zu machen,

• neue Gäste neugierig zu machen,

• und zu sagen: Schaut her, hier für lohnt es sich, aus dem Haus zu gehen.

Wen wir dabei zeigen wollen – und wen nicht

Die gute Nachricht zuerst: Eure Gesichter sind nicht unser Hauptmotiv.

Wirklich nicht.

Uns interessieren:

• die Bühne,

• die Künstler:innen,

• der volle Saal,

• die Energie des Abends.

Wir zoomen niemanden ran, verfolgen keine Einzelpersonen und haben keinerlei Interesse daran, jemanden bloßzustellen oder „kenntlich zu machen“. Wenn jemand im Bild auftaucht, dann als Teil der Menge – nicht als Hauptdarsteller.

Der/die Stars stehen auf der Bühne. Immer.

Trotzdem: Wir hören zu!

Uns ist bewusst, dass es Menschen gibt, die sich damit unwohl fühlen. Das nehmen wir ernst.

Niemand soll nach einem schönen Abend bei uns denken: „Hätte ich das mal lieber nicht ge-

macht.“

Deshalb:

• achten wir auf kurze, unaufdringliche Aufnahmen,

• verzichten auf Nahaufnahmen von Gästen,

• und verbessern unsere Hinweise vor Ort, damit klar ist, was passiert.

Wer nicht gefilmt werden möchte, kann uns jederzeit ansprechen. Kein Drama. Keine Diskussi-

on. Wir finden eine Lösung.

5 Unser Anspruch

Wir wollen:

• Kultur machen,

• gute Abende ermöglichen,

• und zeigen, dass dieser Ort lebt.

Dazu gehört Offenheit. Und dazu gehört auch, dass man Dinge erklärt, statt sie totzuschweigen.

Danke an alle, die kommen, tanzen, zuhören, klatschen – und uns auch dann ansprechen, wenn etwas nicht gepasst hat. So bleibt die Kornkammer lebendig.

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